Es ist Mitte August und ohne pessimistisch sein zu wollen, müssen wir uns wohl eingestehen, dass der Sommer ganz bald wieder vorbei sein wird. Was leider nicht bedeutet, dass das Thema „Bikinibody“ vom Tisch ist.

Mich hat nämlich einer von diesen „So nehmen Sie 5 Kilo in 5 Tagen ab“- Artikeln zu diesem Post inspiriert, die einem den ganzen Sommer lang jagen. Ich frage mich nämlich, ob es da draußen tatsächlich noch Frauen gibt, die lesen können und daran glauben, dass sie fünf Kilogramm in 120 Stunden abnehmen können/müssen, um „perfekt“ in ihren Bikinis auszusehen. Denn wenn wir ganz ehrlich sind, bringt einem die beste Figur nichts, wenn man eine unentspannte Person ist, die seit Tagen nur Säfte getrunken hat und vor lauter Hunger nicht mehr gerade denken kann.

Dabei ist das mit dem perfekten Bikinibody viel einfacher als man glaubt. Man muss sich nur ein paar einfache Dinge merken:

 

 

        1. STARS UND MODELS SIND NICHT ECHT

… also eigentlich sind sie es schon. Aber sie werden dafür bezahlt, dass sie so aussehen wie sie aussehen. Sie haben Trainer, Photoshop, Köche, Ernährungsberater, Stylisten, Nannies, Hair and Make Up Artists, Schönheitschirurgen und viel Kohle, die ihnen dabei helfen, dass sie immer on point aussehen.

 

 

 

        2. DAS GROSSE ICH BIN ICH

Sich mit denen zu vergleichen ist also Zeit und Energieverschwendung. Generell finde ich, dass wir die Sache mit dem Vergleichen abschaffen sollten. Es bringt ja dann doch nichts. Mittlerweile wissen wir ja alle, dass jeder Körper anders gebaut ist. Große Hüften, breite Schultern, runder Arsch, kleiner Busen und so weiter und so fort. Jedem das Seine und alles auf seine Art und Weise special. Und wenn man nicht damit zufrieden ist, obwohl man das sein sollte, kann man ja immer noch etwas dagegen tun – bis zu einem bestimmten Grad. Wo wir dann auch schon beim nächsten Punkt sind:

 

 

 

      3. MOVE IT

Eh schon wissen… Sport ist gut für den Körper … blabla … Sport ist gut für die Seele … blaaaaablaaaa. Bewegung hilft dabei sich zu entspannen und klar denken zu können. Blablaaaa. Same story, different blogpost. Quintessenz: Ohne Bewegung wird es auf Dauer schwierig (mit der Sommerfigur).

 

 

 

       4. JUST EAT IT

Mein persönliches Unwort des Jahres ist „Superfood“. Wenn mir noch einmal jemand erzählt, dass er keinen Weizen, keinen Zucker, keine Milchprodukte, kein Fleisch, keine Kohlenhydrate, kein Salz, keine Alkohol und Gott weiß was nicht isst, dreh’ ich am Rad.

Ich bin laktoseintolerant, aber wenn ich ein Eis essen möchte, zieh’ ich mir ein Eis rein, wenn ich einen Burger essen will und den mit einem Bier runter spülen möchte, werde ich das tun. Dieses Verhalten bewahrt mich nämlich ab und zu davor in einer Welt in der es fischloses Sushi gibt den Verstand zu verlieren. Und es hindert mich trotzdem nicht daran einen Bikinibody zu haben.

 

 

 

       5. BIKINI + BODY = BIKINIBODY

Denn im Gegensatz zu dem, was ihr so den ganzen lieben langen Tag erzählt bekommt, hat jeder von uns nämlich schon längst einen Bikinibody.
Zumindest, wenn ihr einen Körper und einen Bikini habt. Dann habt ihr die Mission „How to get a Bikinibody“ erfolgreich abgeschlossen. Mehr braucht es ja nicht. Schließlich wagt es niemand zu schreiben, dass die „perfekte“ Sommerfigur eine 34 oder eine 44 trägt. Es muss also reichen einen Körper zu haben, der alle Teile vorweist, die ein Bikini verdecken sollte.

 

 

 

          6. IF THE SWIMWEAR FITS …

you might as well wear it. Ich habe mir diesen Sommer eingebildet einen Häkelbikini haben zu müssen. Also habe ich mir einen gekauft. Einen weißen, rattenscharfen, den ich niemals in der Öffentlichkeit tragen werde. Denn das winzig kleine Höschen und mein großer Hintern sind nicht kompatibel … wenn ihr versteht was ich meine. Ich weiß nicht wieso mir das im Shop nicht schon aufgefallen ist, aber jetzt liegt er in der Lade und wartet darauf von einer meiner Freundinnen abgeholt zu werden. 

Manche Dinge stehen einem nun einmal nicht, andere dafür umso besser. Diese Erkenntnis hat mich € 100,– gekostet. Spart also euer Geld und sucht euch einen Badeanzug oder einen Bikini, der sitzt, in dem ihr euch wohl und vor allem sexy fühlt und dann …

 

 

 

            7. OWN IT!

Egal wie viele Dellen eure Schenkel haben, wie groß euer Bauch ist, wie stramm eure Brüste sind und wo ihr Schwangerschaftsstreifen habt, das ist immer noch euer (Bikini-)Body in dem ihr hoffentlich noch lange, lange, lange leben müsst. Daran können dumme Sprüche und noch dümmere Blicke nichts ändern. So you might as well love yourself – wie Justin Bieber schon so schön gesagt hat. Der liebt sich selbst bekanntlich am meisten.

 

 

 

 

 

What I’m wearing: Nicht viel außer den scharfen Bralette „Mathilda“ von Essentials For Zula

 

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