Und wenn ich schreiben „meinem“, dann meine ich auch „meinem“. Ihr müsst verstehen, wenn man erstmal geheiratet hat, war`s das für die Mitmenschen mit der Individualität. Man ist nur noch ein Ehepaar. Bitte versteht mich nicht falsch, ich liebe meinem Mann und ich bin gern verheiratet – ganz besonders nach all den Fehlgriffen vor ihm (no offense if you’re reading this) – aber ich bin schon gerne mein eigener Mensch. Eigentlich möchte ich hier über die Zeit zwischen den beiden „Ja, ich will“ sprechen. Quasi der Antwort auf die Verlobungsfrage und der auf die Verehelichungsfrage. Besser bekannt als „Die Hochzeitsvorbereitungen“. 
Nur damit wir‘s gleich geklärt haben: Ich war keine Bridezilla. Nach den letzten 8 Monaten urteile ich über keine Frau mehr, der es kurzfristig mal die Sicherung raus haut. So eine Hochzeit zu planen, ist der absolute Wahnsinn. Ganz besonders, wenn man – so wie wir – mit 130 Gästen feiern möchte und es quasi selbst bezahlt. Da kann man schon mal den ein oder anderen Nervenzusammenbruch haben oder dran zweifeln, ob man nicht doch einfach zu zweit ausbüchsen hätte sollen. Aber ich kann euch garantieren: Am Ende wird alles gut. Meistens zumindest.

In den folgenden Wochen geht’s hier um die Zeit nach der Verlobung, der Locationsuche, dem Entertainment, Caterings, anderen Dienstleistern, No-Gos, Kostenberechnungen, nervige und hilfsbereite Mitmenschen, unaufgeregte Ehemänner in spe, Kulturclashes, Eheringe, maßgeschneiderte Anzüge, unnötige Hypes auf Pinterest, Brautkleider, Polterabende, Hochzeitstorten und absurde Kosten, die ihr auf keinen Fall tragen solltet, Dinge, die wir anders gemacht hätten, die wir so jederzeit wieder machen würden und die Vorbereitungen aus der Sicht des Bräutigams. Und das alles in Bezug auf unsere Hochzeiten. Ja, Plural! Hochzeiten! Wir haben nämlich zwei mal geheiratet, aber auch das ist eine Geschichte für sich.

Die Stimmung nach dem ersten Tanz festgehalten von XENIA TRAMPUSCH

Mir ist allen voran wichtig, dass ihr wisst, dass alles, was ihr hier lesen werdet auf unsere Hochzeiten basiert und euch als Inspiration, Serviceleistung und mentale Unterstützung dient. Jedes Brautpaar ist anders und dementsprechend auch die Hochzeiten. Und auf ihre eigene Art und Weise schön … meistens zumindest. 
Und wenn ich nur eine Braut oder einem Bräutigam da draußen davor bewahren kann, nervlich durchzudrehen oder viel zu viel Hochzeits-Trottel-Steuer zu zahlen, dann ist das ja schon mehr als erwartet. 

So here we go: Let’s get married! 

Share post with: