HOW TO SURVIVE AN OFFICE PARTY IN STYLE

HOW TO SURVIVE AN OFFICE PARTY IN STYLE

… wenn man dort eigentlich nichts verloren hat.
Okay, okay. Der erste Satz ist wohl etwas harsh, aber wenn ihr das hier erst mal zu Ende gelesen habt, werdet ihr mich wahrscheinlich besser verstehen.
Es geht nämlich um die Events, wie sie meine Schwester Rita regelmäßig schmeißt. Ihr müsst wissen, Rita ist die mit den Brains unter uns Schwestern. Nicht, dass ich mich für dumm halte, ich denke nur, dass meine Schwester überdurchschnittlich schlau ist. Ganz besonders, wenn sie mit Mr. Clear beginnt über Politik und Wirtschaft zu sprechen und dabei Ausdrücke verwendet, die ich eventuell heimlich googeln müsste. Man muss fairerweise dazu sagen, dass meine Schwester Wirtschaft studiert hat und gerade an ihrem Doktortitel arbeitet. Ich hingegen habe Publizistik studiert und war auf dem Gymnasium – dem neusprachlichen Zweig natürlich. Dort wo man tote Sprachen lernt und französische Vokabel eingebläut bekommt, die man dann spätestens bei der Maturareise mit billigen Alkohol aus dem Gehirn spült.
Meine Schwester ist also die Smartere von uns beiden. Davon bin ich überzeugt und das macht mich auch sehr stolz auf sie. Ganz besonders, wenn sie Podiumsdiskussionen und Soireen für hochranginge Menschen schmeißt und in diesen Businessmodus verfällt. Sehr beeindruckend. Und stellt euch das ganz noch einmal bildlich vor und fügt noch mich und ein schrilles Outfit, das ich mich Sneakers kombiniere, ins Bild. Wie die Faust auf’s Auge … not! Also musste für die zweite Veranstaltung ein neues Outfit her. Eines, das meine Persönlichkeit widerspiegelt und trotzdem very „boss-lady-like“ aussieht, mich aber nicht zwickt, zwackt oder zu eng sitzt.
Und so ist auch dieses Outfit entstanden. Zugegebenermaßen ist es nicht besonders konventionell, aber das bin ich auch nicht. Von daher ist es okay.

 

 

Bleistiftröcke gehen immer, wenn der Look ein bisschen „business“ sein soll. Ich mit meinen knappen 1m63 kombiniere sie meist mit hohen Schuhen. Und weil Pumps viel zu einfach gewesen wären, habe ich mich für Ankle-Boots in Knallfarben aus Neopren entschieden … frei nach dem Motto „go big or go home“. Ich werde auch jetzt nicht lang und breit davon überzeugen, dass diese Stiefeletten so bequem sind und man stundenlang darin laufen kann. Da würde ich mich viel zu weit aus dem Fenster lehnen. Fakt ist allerdings, dass die Stöckelschuhe (wie geil ist dieses Wort bitte?) auf Grund des Neopren sehr bequem und leicht sind. Nichtsdestotrotz muss man auf 11cm hohen Absätzen gehen können.

 

 

T-Shirt und Bleistiftrock in Kombi ist in meiner Welt übrigens ein Klassiker, der jeden Look cool macht. Und dass das Shirt von meiner liebsten 90ies-Retro-Marke “Obey“ kommt, ist ein netter Zufall. Ganz im Gegensatz zum durchsichtigen Trenchcoat!
Nun, jeder kann einen Trenchcoat tragen und darin gut ausschauen, aber wie ist das mit diesem Style? Genau so! Auch den kann jeder rocken, der ihn rocken möchte. Ich finde ja, dass er den Look komplett macht und in Wahrheit nicht ausgezogen werden sollte. Man sieht ja eh was sich darunter verbirgt! Und für’s klar Statement sorgt dann letztendlich die Handtasche, die im Grunde für sich selbst spricht!

 

 

 

Rein taktisch ist dieser Look genau so cool, wie er es rein modisch ist. Egal wie fancy und elitär die Veranstaltung ist, auf die er mit so einem Outfit sein werdet, Gesprächsstoff für Smalltalk über bunte Schuhe und Mode sind schon einmal fixiert.

 

WHAT I’M WEARING:
Trenchcoat von Mint & Berry über zalando.at
T-Shirt von Obey über zalando.at
Rock aus Kunstleder von River Islando über zalando.at 
Stiefeletten von Aldo über zalando.at
Handtasche von Parfois über zalando.at

 

CRWLVE:
Fotos by Xenia Trampusch

 

 

 

 

 

In freundlicher Zusammenarbeit mit Zalando.at