HOW TO SURVIVE IN STYLE … WENN DIE STIMMUNG SCHWIERIG IST

HOW TO SURVIVE IN STYLE … WENN DIE STIMMUNG SCHWIERIG IST

Kann es sein, dass die halbe Welt gerade ein Stimmungstief hat und am Ende seiner Kräfte ist?! Oder geht es nur mir so?! Wenn ihr mich fragt, hab ich das Gefühl, dass gerade viele Menschen am grauen Wetter, abnehmenden Mond, dem Energieverlust und der gereizten Stimmung leiden und es ist absolut legitim. Denn eigentlich sind wir alle nur urlaubsreif und ich war diesen Sommer schon, also möchte ich nicht wissen wie es all jenen geht, die noch nicht waren oder nicht fahren. The struggle is real und während man an den meisten Dingen, die ich gerade aufgezählt habe, nichts ändern kann, hat man zumindest Einfluß auf sein Äußeres.

 

 

Man muss sich nicht der allgemeinen Stimmung anpassen, sondern kann einfach mal ein bisschen Farbe ins Spiel bringen. Schwarz, grau, beige und all die anderen gedeckten Farben kann jeder tragen, aber pink, orange, blitzblau, türkis und co. sind Ansagen. Ernstgemeinte Ansagen für die man im Grunde viel weniger Mut braucht als man denkt. Man muss die Teile einfach tragen.
Ja okay, ganz so leicht ist es dann vielleicht doch nicht. Nicht jedem steht jede Farbe und nicht alle stehen auf den selben Ton. Während das eine Geschmacksache ist, lässt sich das andere allerdings ganz leicht heraus finden. Im Internet gibt’s „Farbtyp-Tests“ wie Sand am Meer …. wobei ich nicht garantieren kann, dass sie alle gut sind. Aber darum gehts ja jetzt hier nicht. Es geht ja am Ende des Tages um den Wohlfühlfaktor – jenseits der Farben, die man sonst trägt.
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ie bei allen anderen Dingen im Leben, kann man auch beim Styling immer wieder Neues probieren, ausserhalb des persönlichen Schemas denken und Farbtöne tragen zu denen man sonst nicht greifen würde.
So habe ich meine Liebe zur Farbe Orange wieder entdeckt. Jahrelang habe ich sue gemieden, weil ich mir eingebildet habe, dass sie sich mit meiner Hautfarbe schlägt, bis ich auf dieses Kleid gestossen bin. Ich habe festgestellt, dass ich doch nicht ausschaue wie eine 70er Jahre Tapete und dass es mir eigentlich steht. Und seitdem kann mich nichts mehr halten. Lippenstift, Nagellack, Lidschatten, Saft, Schuhe. You named it, I tried it – in Orange.

 

 

Und so kam es auch zu diesem Outfit. Selten hab ich mich zu einem Kleid so hingezogen gefühlt, wie zu diesem A-Linien-Dress mit türkisen Punkten. Vielleicht war es die Farbkombi, vielleicht die Tatsache, dass ich meinen Bauch darin nicht einziehen muss oder auch einfach das Gesamtpaket. Alles führt zu ein und der selben Sache: Ich liebe dieses Kleid und die Sneakers sowieso. Ja, ja, ich weiß. Sie sind klobig und so ganz was anderes, als man jenseits der Fashion-Blase bisher gesehen hat, aber hier geht’s ja heute darum neue Dinge auszuprobieren und Dad-Sneakers“ gehören dazu. Die Sportschuhe mit der dicken Sohle heißen übrigens so, weil sie an die Schuhe von Vätern erinnern. Eher amerikanische Dads, die in Europa Städteurlaub machen und die Kinder von A nach B jagen, verschwommene Fotos machen und den ganzen Tag klugscheißen, weil sie ihren Kiddos eh alles erzählen können. You get the picture, right?!

 

 

Aber worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, dass ein bunter Look zwar keine Probleme löst, aber die Laune hebt. Nicht nur die eigene, sondern auch die der Mitmenschen. Farben sind ja bekanntlich gut für die Seele.
Wenn ihr also morgen ein Outfit aussucht, dann greift doch zu dem einen Teil, das ihr in einem „mutigen“ Moment gekauft habt und euch nie getraut habt, es zu tragen. Wetten ihr werdet euch vor Komplimenten nicht retten können.

 

 

 

WHAT I’M WEARING: 
Kleider von Closet via Zalando
Sneakers von Bronx via Zalando
Tasche von Furla (hier eine ähnliche)
Ohrringe von Aldo via Zalando
Brille von Viu

 

CRWLVE is true love: 
Fotos by Xenia Trampusch 

 

 

In freundlicher Zusammenarbeit mit Zalando.at