HOW TO SURVIVE IN STYLE WHEN WEARING A STATEMENT-SHIRT

HOW TO SURVIVE IN STYLE WHEN WEARING A STATEMENT-SHIRT

Die Sache mit den Statement-Shirts ist ein zweischneidiges Schwert. Es kann extrem cool sein, es kann aber auch so richtig in die Hose gehen und das mein ich gar nicht wortwörtlich.
Erst letztens ist mir eine Oma mit einem „DTF“-Shirt entgegen gekommen und ich wollte sie an der Hand nehmen und sie in Shirt stecken auf dem nicht einer der verrückten Darsteller von Jersey Shore zitiert wird. Denn „DTF“ steht für … nun ja … Down To F**** und ich wage jetzt einfach zu behaupten, dass es nicht unbedingt zu ihrem Lebensstil passt.
Ähnlich wie der Typ, der vor ein paar Monaten versucht hat mich davon zu überzeugen eine rechtsradikale Partei zu wählen, während er ein NWA-T-Shirt anhatte. Nur zu Info: DAS sind NWA (gewesen). Es ist also nicht unwichtig zu wissen, was man da überhaupt trägt.
Schon klar, man kann und sollte nicht davon ausgehen, dass jeder Mensch fließend Englisch, Französisch oder Jugendsprache spricht, deshalb schadet es nie in solchen Fällen zu fragen.

 

 

Ich habe mich für dieses Shirt entschieden, weil ich die Message liebe. Die Melange aus Revolution (dt. Entwicklung) und Love ( dt. Liebe) ist quasi the best of both worlds auf einem Shirt vereint. Die Entscheidung, ob ich das Shirt haben will oder nicht, war also schnell getroffen … verständlicherweise wenn ihr mich fragt.

Ähnlich wie bei dem Rock. Wer auch immer A-Linien-Röcke en vogue gemacht hat, sollte einen Orden bekommen. Sie sind ein modisches Geschenk des Himmels. Bequem, luftig, vielseitig und vor allem leicht zu kombinieren. Auf die Schnelle fällt mir weder ein Oberteil-Style noch ein Schuhwerk ein, dass nicht zu diesen Skirts passt. Sneakers? Läuft! Sandalen? Passt! Highheels? Geht! Eventuell könnten flache Ankle-Boots und Slippers etwas unvorteilhaft und altbacken aussehen, aber deswegen gibt es Slingbacks und andere Midi-Heels, die das Bein strecken ohne einen besonders hohen Absatz zu haben.
Slingbacks sind übrigens das, was ich hier trage. Halbhohe Schuhe, die vorne zu und hinten offen sind. Einer von diesen praktischen Schuhen, die zu Röcken und zu Hosen tadellos aussehen. Allerdings darf man bei diesen Heels nicht die Pediküre schwänzen, weil sie sich nicht besonders gut mit Hornhaut vertragen.

Kurze Zwischenfrage: Muss ich eigentlich wirklich etwas zur Sonnenbrille schreiben? Nicht wirklich oder?! Ich meine, es ist eine rote Cateye-Shade, die Marilyn Monroe vor Neid erblassen lassen würde. Von daher …

 

 

 

 

Ich schweife mal wieder ab… Eigentlich möchte ich nämlich über mein Scrunchy sprechen. Also über mein Haargummi, um es nicht bei seinem englischen Hipster-Namen zu nennen. Es hat nämlich nicht zufällig das selbe Muster wie der Rock, sondern ist quasi ein Teil davon, der mitgeliefert wurde. Ich vermute also, dass die Stoffreste so weiterverwenden und liebe diese Fotoserie somit umso mehr. Nicht nur, weil sie schick, cool oder stylisch ist, sondern weil sie mit einer Message kommt. Einer Message, die wohl in Zeiten wie diesen nicht passender sein könnte.

 

 

 

WHAT I’M WEARING: 



Shirt by Hugo via Zalando 

Rock & Scrunchy by Gestutz via Zalando 

Slingbacks by Peter Kaiser via Zalando 

Bauchtasche by Topshop via Zalando 

Sonnenbrille by Exo Eyewear via Zalando 



Ohrringe by Miss Selfridge via Zalando

CRWLVE:
Fotos by Xenia Trampusch