Mit Madeline Juno ist das wie bei viel zu vielen guten Musikern dieser Welt. Sie ist jung, sie talentiert, aber sie wird definitiv unterschätzt… und wenn’s ganz schlimm ist wird sie auch noch mit Lena Mayer Landruth verglichen. Dabei kann die 18-jährige viel mehr als man ihr auf den ersten Blick vielleicht zutraut. Ihren ersten Song schreibt die Deutsche mit 12, mit 14 wird sie entdeckt und veröffentlicht nun vier Jahre später ihr erstes Album „The Unknown“.

Beim Vorentscheid zu Eurovision Songcontest verliert Madeline Juno zwar, aber das macht in Wahrheit gar nichts. Mein Gefühl sagt mir, dass sie ihren Weg gegen wird.

 

 

STIMMT ES, DASS DU KEINE WAHL HATTEST ALS MUSIKERIN ZU WERDEN?

Ja! Ich komme aus einer musikalischen Familie. Mein kleiner Bruder und mein Papa spielen Schlagzeug , meine Onkel sind alle Gitarristen und Sänger und Mama ist Pianistin. Ich hatte also wirklich keine Wahl! *lacht*

 

DAS KLING ABER ZIEMLICH COOL…

…ist es auch! Mein Familie hat ein Häuschen in der Pampa und da fahren wir einmal im Jahr hin und machen Musik-Urlaub! Alle bringen ihre Instrumente mit und dann chillen wir und machen gemeinsam Musik. Wie so eine Hippie-Familie!

 

KANNST DU DICH NOCH AN DEN ERSTEN SONG ERINNERN, DEN DU GESCHRIEBEN HAST?

Ich war zwölf und hab‘ von Schatten gesungen, die ich an der Wand gesehen habe, weil ich nicht schlafen konnte. Zwei Jahr später haben ich auch schon begonnen an meinem Album „The Unknown“ zu arbeiten. Das hat vier Jahre gedauert. Tja und jetzt bin ich hier… und promote das Ding! Wahnsinn!

 

GEHEN DIR NACH VIER JAHREN DIE SONGS NICHT AUCH EIN BISSCHEN AUF DIE NERVEN?

Hmmmm…naja…Nicht direkt! Ich hatte viel Zeit mir die Lieder immer und immer wieder anzuhören und Fehler zu finden. Außerdem wurden die Gefühle, die ich hatte während ich die Songs geschrieben habe, immer wieder aufgearbeitet. Sehr schwierig… Ein never-ending-story.

 

WAS SIND DEINE LIEBLINS-SONGS AUF DEM ALBUM?

Definitiv Like Lovers Do. Mit dem Song war ich von Anfang an zufrieden. Er ist genau so geworden, wie ich ihn wollte und meine aktuelle Single und dann auch noch der Schlusssong von Pompeii, dem Blockbuster! Ich lieb den Song einfach.

Dann auch noch Always this way und Sympathie. Die Songs sind einzelne Stücke, die gemeinsam die ganze Geschichte des Albums erzählen. „Always this way“ ist der Track, der erzählt, wie alles war und „Sympathy“ erzählt wie es sein könnte.

Aber, wenn ich ganz ehrlich bin würde ich ja viel lieber Rockmusik machen. So wie die Band Paramore, aber dafür bin ich zu traurig.

 

WIE, DU BIST ZU TRAURIG? 

Ich meinte mein Stil ist so traurig und mein Gemüt auch ein bisschen. Ich bin irgendwie so.
Aber mein nächstes Album wird definitiv anders und es wird nicht wieder vier Jahre dauern bis es kommt. Das wird meine Fans bestimmt iritieren.
Sie erwarten sich ja Musik, wie ich sie jetzt mache.  Ich werde aber trotzdem versuchen etwas anderes zu machen. Keine Heulmusik mehr. *lacht*
Hoffentlich mögen sie mich dann noch! Aber letztendlich kann man so etwas sowieso nicht planen. Songschreiben ist wie Tagebuch schreiben. Da kommt es so, wie es kommen muss.

 

TheUnknown
Madeline Junos Album „The Unknown“ ist ab jetzt im Handel erhältlich.