CHRISTLS KOLUMNE: UND DANN WAR ICH PLÖTZLICH ERWACHSEN

CHRISTLS KOLUMNE: UND DANN WAR ICH PLÖTZLICH ERWACHSEN

Jetzt ist es wohl wirklich passiert. Ich bin erwachsen. Hochoffiziell. Nicht etwa wegen meines Alters oder der Tatsache, dass ich einen Freund habe mit dem ich gerade in eine „Erwachsenen-Wohnung“ ziehe. Viel mehr, weil ich mich letztens dabei erwischt habe, wie ich mich über einen Staubsauger so sehr gefreut habe, dass man hätte meinen können, es handle sich um eine Designertasche.

Dyson hat Mr. Clear und mir nämlich zur Einweihung den nigelnagelneuen V10 Staubsauger geschenkt und die Freude war so groß, dass die Xenia gleich einmal dazu genötigt wurde eine kleines Fotoshooting zu machen. So schnell konnte sie gar nicht schauen, da war ich schon in meinem feinen H&M Studio-Zwirn gehüllt und habe mit meinem kabellosen Staubsauger, der ja wirklich aussieht wie ein Kunstwerk, geposed als würde es um Leben und Tod gehen.

 

 

 

Und während ich mich da so in meine Rolle als Dyson-Staubsauger-Model hineingesteigert habe, ist mir aufgefallen, dass ich mich vor ein paar Jahren definitiv nicht so sehr über ein Haushaltsgerät gefreut hätte. Da hatte ich einfach andere Prioritäten als die Qualität der Dinge, die ich besitze. Früher war es mir wichtig mehr von allem zu haben, dass es billig war und ein dementsprechend kurzes Leben hatte, war mir damals einfach egal. Hauptsache cool und günstig. Well … those days are over. Wobei ich fairerweise dazu sagen muss, dass ich die Sache mit der Sparsamkeit und dem Bewusstsein nicht mir selbst, sondern auch Mr. Clear zu verdanken habe. Und damit meine ich nicht die Tatsache, dass wir uns einen Haushalt und die Kosten teilen, sondern, weil er mir einfach beigebracht  hat, dass es sich auszahlt für gewisse Dinge einfach mehr Geld in die Hand zu nehmen. Der Fakt mit dem geteilten Haushalt fällt geldtechnisch allerdings schon sehr ins Gewicht.

Zurück zum Alter(n): Mir wird immer mehr bewusst, dass sich neue Prioritäten in mein Leben eingeschlichen haben. Party machen ist zum Beispiel gaaaaanz weit runter gerutscht, dafür die Sache mit der Quality-Time ganz weit nach oben. Ich muss auch nicht mehr jeden Trend hinterher hetzten und am Ende auch noch massenhaft Geld dafür ausgeben, weil die auch vergänglich sind. Da hab ich von etwas Klassischem, das ich mit einem Fast-Fashion-Teil (ja, ich habe das jetzt hier wirklich öffentlich gesagt) aufpimpen kann, mehr und wenn das Fast-Fashion-Teil das zeitliche segnet, dann soll dem so sein. I’ll get over it.

 

 

Aber ich werde euch jetzt hier keine elendslange Predigt über Nachhaltigkeit und Bewusstsein halten, ich bin mir sicher, dass ihr versteht worauf ich hinaus will. Außerdem habe ich gut reden. Während ich den Text hier tippe, sehe ich meinen neuen Dyson V10 im Augenwinkel und freue mich darüber, dass mein aller erstes Einweihungsgeschenk ein Staubsauger ist, der nicht nur kabellos bis zu 60 Minuten non stop saugen kann, sondern auch keinen Beutel braucht, lebenslange Garantie hat und 99% der Allergene einsaugt und wieder saubere Luft ausbläst. Das ist übrigens Musik in den Ohren einer Stauballergikerin.

Der Markus selbst ist auch mehr als happy. Der V10 ist der Stoff aus dem seine Technikträume gemacht sind und wenn er saugen könnte, würde er’s auch tun. Aber das geht wohl erst wieder in ein paar Wochen, wenn seine Bänder und sein Knöchel wieder heil sind. Das ist allerdings eine ganz andere Geschichte über die ich noch nicht sprechen kann ohne, dass mein rechtes Augenlid zuckt.
Im Moment sauge ich jedenfalls so gerne wie noch nie Staub. Ob das was mit dem Alter oder dem Dyson-Staubsauger selbst zu tun hat, sei dahin gestellt.

 

 

 

Fotos: Xenia Trampusch 
Staubsauger: Dyson V10 
Oberteil: H&M Studio 
Schuhe: H&M 
Jeans: H&M

 

 

 

 

Vielen Dank an Dyson. Ohne euch würde ich staubsaugen immer noch ganz schrecklich finden.

 

Werbung, wegen Namensnennungen