Balmain-Fans dieser Welt können jetzt ihren Nachwuchs in genau den selben Luxusfetzen hüllen wie sich selbst, denn das französische Highend-Label launcht eine Kids-Linie.

Die vier bis vierzehnjährigen können sich in Zukunft über eine 55-teilige Kollektion freuen, die aus echten Felljacken, Lederleggings, Animalprint Miniröcken, Abendkleidern und noch anderem Blödsinn besteht. Und weil es immer noch Balmain ist, kostet der ganze Zauber natürlich ordentlich.

Denn ein Shirt kommt auf zirka 190 Euro und ein besticktes Abendkleid schon ‚mal auf 5500 Euro. „Normalo“ Eltern müssen also einen Kredit aufnehmen, ihre Ersparnisse aufbrauchen, die Urlaubspläne canceln oder so reich sein, dass es wehtut, um die Sprößling in ein Balmain-Kids-Outfit stecken zu können.

Spielplätze sind dann tabu, denn wenn da mal ein Loch drin ist oder was dreckig wird, kann man es nicht einfach flicken oder in die Waschmaschine stecken.

 

       

 

Für die Kollektion hat sich Olivier Rousteing übrigens von KimYes Erstgeborener North West (2) inspirieren lassen. Da kann ich schon verstehen, dass einem die Sicherungen durchbrennen und man kurzerhand eine komplett unnötige Linie kreiert. Die Kleine ist unverschämt niedlich und immer übertrieben (gut) gekleidet.

 

North-MAIN

 

Nun, ich habe keine Kinder und vielleicht bin ich mit meiner Meinung nicht im Recht, aber kann es sein, dass das kein Mensch braucht?! Warum genau sollte man sein Kind in echtes Fell, Lederhosen und Blazer stylen?! So cool die Looks auch sind, bleibt die Frage was man mit den Teilen macht, wenn die Kids mal rausgewachsen sind? Ich verstehe es einfach nicht und ich weiß auch nicht, ob ich es verstehen muss.

Meine Kids werden ‚mal so stylishe Teile wie diese hier rocken und kein echtes Fell. That much is christlclear.

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