VLOG #14: ICH HABE EIN MAKE-UP-TUTORIAL GEMACHT

Ooookay, I did it! Ich habe tatsächlich ein Make-Up-Tutorial gemacht und festgestellt, dass es gar nicht so easy ist. Vielleicht ist es auch deswegen ein klein bisschen chaotisch geworden. Sorry, but not sorry!
Wobei ich ja ehrlich sagen muss, dass ich mir sehr wohl dessen bewusst bin, dass ich mich nicht so youtube-tauglisch schminken kann, wie viele anderen Vlogger da draußen, but this is real life. Da kann es schon einmal passieren, dass die Augenbrauen nicht so perfekt ausschauen und der nächste Wimpernverlängerungstermin schon längst ansteht.

Aber ich bin so begeistert von meinem neuen Laura Mercier Make-Up, es schien das einzig Richtige mich vor der Kamera zu schminken. Und dabei feier ich nicht nur die Qualität der Marke, sondern auch die Tatsache, dass die Produkte auch in Farben für Schwarze erhältlich sind. Das ist nämlich nicht selbstverständlich  und gehört in Wahrheit gefeiert. 

Soooo here we go, das ist mein erstes Schmink-Video, „Tutorial“ nenn ich es lieber mal nicht, ich will ja niemanden beleidigen.

 

https://youtu.be/8rSKVUYNa_M

 

Ihr braucht übrigens bei mir nicht schüchtern sein, ich fühle mich nicht gestalked, wenn ihr meinen Channel abonniert. Echt nicht! Klickt einfach den roten Button an und ihr verpasst nie wieder eines meiner Videos.


WARUM WIR KEINE ANGST VOR DEPRESSIONEN HABEN SOLLTEN

Ich lehne mich heute weit aus dem Fester und schreibe über ein Thema mit dem selbst nicht aktiv in Berührung gekommen bin. Depressionen.

Gott sei Dank habe ich keine persönlichen Erfahrungen damit, aber in meinem Umkreis vermute ich, dass es immer mehr Menschen anders geht. Aber das ist eine andere Sache, auf die ich später vielleicht wieder eingehen werde. Schauen wir mal, wo dieser Blogeintrag mich hinführt.

Letzte Woche hat Chester Bennington, Leadsänger von Linkin Park, also Suizid begangen. Ein Schock für die Welt und mich natürlich auch. Aber auch nur, weil ich in meiner mental-halbwegs-stabilen Blase sitze und denke, dass Familie, Freunde, körperliche Gesundheit, Geld und Erfolg mehr als genug sind, um happy zu sein. Aber dem ist offensichtlich nicht so. Vor allem, wenn man geistig nicht gesund ist. Und das ist man bei einer Depression ja bekanntlich nicht.

So bin ich also mit Freunden im Garten gesessen und habe ohne viel drüber nach zu denken folgenden Worte gebrabbelt: „Arg eigentlich, da hast du sechs Kinder, eine Frau und alles Erfolg der Welt und bist trotzdem depressiv!“ worauf hin meine sehr smarte Freundin Cherrelle meinte: „Vielleicht ist er es ja gerade deswegen geworden!?“ And my mind was once again blown.

Sie hatte Recht… zumindest bis ich herausgefunden habe, dass Chester Bennington auch eine Suchtproblem hatte. Wobei ich das gerne aussen vor lassen würde.
Denn viele Menschen sind nicht suchtkrank und trotzdem depressiv. Ernstzunehmen depressiv. Nicht diese „depressiv“, dass unsere Gesellschaft gerne mal als Begriff für einen schlechten Tag oder eine schlechte Woche benutzt. Ich meine die mangelnde Lustiglosigkeit, der fehlende Antrieb, das verloren gegangene Einfühlungsvermögen und im worst case auch die Lebensmüdigkeit. The real shit. Den man im seltensten Fall auch selbst behandeln kann. Wo ein Selbsthilfebuch und ein bisschen Yoga einfach nicht mehr reichen. Sondern eine Therapie eher eine Lösung wäre.

Aber bevor man den Schritt machen kann sich Hilfe zu holen, muss man sich wohl zuerst eingestehen, dass man Hilfe braucht. Das ist ja schon mal nicht leicht, wenn man psychisch stabil ist. Jetzt muss man sich einmal vorstellen wie schwer es ist, wenn man es nicht ist.

Nun, ich selbst bin teilweise in einem Kulturkreis aufgewachsen in dem Depressionen kein Thema sind. Sowas gibt es in dieser Welt nicht. Da laufen psychisch kranke Menschen verwahrlost durch die Strassen, sprechen mit sich selbst, hören Stimmen und knallen ihren Kopf wiederholt gegen eine Wand. Solange man das nicht tut, ist eh alles im grünen Bereich. Und zur Therapie geht man sowieso nicht. Man kann ja auch mit Freunden und Familie sprechen, anstatt sein Geld beim Fenster rauszuwerfen und jemanden dafür zu bezahlen, dass er einem zuhört. Von medikamentöser Behandlung will ich gar nicht erst anfangen.
Wenn ihr mich fragt, eine waghalsige und sehr ignorante Art und Weise mit dem Thema umzugehen. Eine Denkweise, die man dringenst überarbeiten muss, denn eine Depression ist eine Krankheit - wie jede andere auch. Man sieht sie nur nicht auf den ersten Blick. Aber das tut man bei Krebs auch nicht immer.

Wie gesagt ich selbst hatte noch nie eine Depression. Liebeskummer, Trauerschmerz und Schockerlebnisse, ja. Aber Depression, das ist ein ganz anderes Level, von dem ich verschont geblieben bin, das ich aber bei einigen Menschen in meiner Umgebung beobachtet habe.

Allerdings nicht immer so ernst genommen habe, wie ich sollte. Ich war eine von den Blöden, die zu den chronisch traurigen Menschen, Sachen wie „mach Sport“, „schau auf deine Ernährung“ oder „schreib ein Tagebuch“ gesagt hat und die Ernsthaftigkeit der Situation nicht immer erkannt habe. Dabei hätte ich einfach „Hey, ich glaube du bist depressiv. Sollen wir dir gemeinsam Hilfe checken?“ sagen und es dann auch letztendlich tun sollen. Aber ich war jung, dumm und nicht sehr einfühlsam in meiner pseudo-heilen Lifestylewelt.

Ein paar der Freundschaften sind daran zerbrochen. Aus ein paar habe ich mich zurück gezogen. Wobei ich nicht sicher bin, ob das so schlau war, aber ich konnte nicht anders. Nach all den Jahren und gescheiterten Hilfeversuchen, war ich für die Person irgendwie nur noch der emotionale Boxsack, der nicht nur Seitenhiebe, sondern auch viel Frust abbekommen hat. Das war für mich ehrlich gesagt nicht mehr erträglich, also bin ich gegangen. Und bin mir bis heute nicht sicher, ob das die beste Entscheidung war.

Ich schweife mal wieder ab… Was ich eigentlich mit diesem Beitrag bewirken möchte ist, bei uns allen in Erinnerung zu rufen, dass eine Depression eine ernstzunehmende Sache ist. Egal in welcher Form (habt ihr zum Beispiel schon mal was von Schwangerschaftsdepression gehört?! It’s a real thing!) Kümmert euch um die Person, so gut es geht. Helft ihr dabei sich Hilfe zu holen und macht es in jedem Fall besser als ich es gemacht habe, als ich es hätte tun sollen. Wer weiß vielleicht rettet ihr einen Menschen nicht nur eine Freundschaft!

 

 

 

Wenn ihr selbst depressiv seid, nicht mehr weiter wisst oder Suizid-Gedanken habt, kontaktiert bitte umgehend die Telefonseelsorge: Unter der kostenlosen Hotline 142 erhaltet ihr rund um die Uhr Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können. Auch hier findet ihr Hilfe, wenn ihr nicht weiter wisst.

Denkt bitte daran, es gibt für jedes Problem eine Lösung. Sie muss nur gefunden werde.


VLOG #13: ICH BIN IM MAXIMA MAGAZIN!!!

Hui, das sind viele Rufzeichen für einen einzigen Blogpost, aber die Aufregung ist ja auch mal wieder groß!
Es ist nämlich ein neuer Video-Blog online gegangen! Und auch dieses Mal habe ich wieder etwas Neues gelernt. Unter anderem, dass die Cecilia von We Are Flowergirls einem schnell einmal eine Flowercrown macht, wenn man sich blöd genug anstellt. Oder dass man wahnsinnigen Pflanzenliebhabern besser aus dem Weg geht und dass meine Aufregung vor Shootings vollkommen unberechtigt ist - vor allem, wenn man für die Maxima posiert, es um Bodypositivity geht - auch, wenn man gerade ein bisschen mehr wiegt als gewohnt.

Außerdem wurde ich daran erinnert, wie toll die Stimme von Rose May Alaba ist und dass die Nigerianer immer noch die besten Parties schmeißen.

Hier ist also mein Vlog für diese Woche. Er wird vermutlich der letzte dieser Art sein, aber das thematisieren wir nächste Woche. Erlaubt euch jetzt erst mal einen Blick in meine Welt.

 

Und vergesst dabei nicht meinen YouTube-Channel zu abonnieren, mir auf Instagram zu folgen und das Video gerne auch zu teilen. In aller erster Linie, weil ich sehr stolz auf die Maxima-Story bin. Ganz besonders auf die tollen Frauen mit denen ich an dem Tag zusammen posieren durfte.
Die Message, die dieser Artikel verbreitet liegt mir schwer am Herzen, deswegen möchte ich sie möglichst weit verbreiten.
Die Maxima gibt es in jeder Billa, Bipa und Merkur Filiale.

Vielen Dank auch an Wolfgang Pohn für die sensationellen Fotos.

 

Mein Look
Shirt: H&M
Rock: M Missoni


LET'S TALK ABOUT SEX

Das ist eine ernstgemeinte Aufforderung!

Ich möchte hier nicht aus dem Nähkästchen plaudern. Mister Clear würde mich umbringen, und ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr auch keine Freude mit dieser Sorte von Insiderwissen habt, aber wisst ihr was. Meine engsten Freundinnen haben es auch nicht.

Und ich versteh’ nicht ganz wieso. Nur mal kurz für’s Protokoll: Ich habe einige Freundinnen. Viele verschiedene Frauen in mehreren Altersgruppen und unterschiedlichen Beziehungstadien. Mit den einen bin ich dicker als mit den anderen, aber im Grunde liebe ich sie alle gleich. Aber ich weiß trotzdem nichts über ihr Sexleben - mit wenigen Ausnahmen. Zwei sind es um genau zu sein.

Jetzt mal abgesehen davon, dass ich mich gerne mal mit jemanden anderen als mit meinem schwulen besten Freund über Sex unterhalten würde, will ich mich auch mit jemanden austauschen, der da unten genau so „tickt“ ist wie ich.

Ich will mit meinen Freundinnen genau so offen reden können, wie über meinen Job, meine Familie und meine Beziehung an sich. Wieso geht das nicht? Schließlich ist Sex das Natürlichste der Welt, warum tun wir dann ständig so als wäre es etwas wofür man sich schämen sollte?

Doch nicht etwa wegen der Kirche hoffentlich?! Die haben sich nämlich selbst aus dem Spiel gekickt nachdem sie eine wilde Sex- und Drogenparty geschmissen haben.  Aber das ist ein anderes Thema. Ich schweife mal wieder ab.

 

 

Jedenfalls glaube ich, dass wir besser dran wären, wenn wir uns austauschen und miteinander reden würden. Wenn ich schreibe „sich austauschen“ meine ich nicht die nervige Lästerei oder das Gebrabbel, mit dem sich Männer und Frauen gerne mal in der Runde brüsten. Keiner spricht von Penislänge, nicht vorhandenen Würgereflexen oder ass eating. I mean the real shit.
Die Erwachsenen-Gespräche, die Unsicherheiten und Fragen aus dem Weg räumen könnten.
The real shit eben.
Woher soll man den wissen, was abgeht, ob das „normal“ ist oder nicht? Ob es anderen auch so ergeht oder nicht?!

Mister Clear hat mir letztens erzählt, dass er und seine Freunde sich nie über ihr Sexleben austauschen. Voller Entsetzen und mit ein bisschen Ekel untermalt, meinte er „Ich würde niemals mit meinen Jungs über unser Sexleben sprechen. N I E M A L S!“.
Dabei würde es mich gar nicht stören. Wir haben es ja hier mit vollerwachsenen Männern zu tun, von daher weiß ich, dass sie dementsprechend mit dem Thema umgehen. Ich weiß auch, dass Mr.C nicht wirklich aus dem Nähkästchen plaudern würde und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass keiner der Jungs mich mit anderen Augen sehen würde, wenn sie wüssten wie oft wir Sex haben oder wie wir das handhaben, wenn Zeit und Energie gerade Mangelware sind.
Wieso also nicht offen darüber reden?

Ihr müsst wissen, ich habe die dunkelsten und schönsten Stunden mit ein paar meiner Freundinnen überstanden. Wir haben gemeinsam gefeiert, gelacht, geweint, getrauert und Lösungen für ernstzunehmende Probleme gesucht und auch gefunden, aber wenn ich einen Witz darüber mache, dass ich zu spät dran bin, weil ich noch eine Nummer mit meinem Freund geschoben habe, werde ich mit Entsetzen und einem forschen „Viel zu viel Information, Christl!“ zurecht gewiesen. Das macht doch keinen bis wenig Sinn, oder?!

Ja, ja, ich weiß schon. Das ist alles so intim… bla bla … was in im Schlafzimmer passiert geht nur uns was an … bla bla.

Dabei möchte ich keine Details wissen oder preis geben. Ich finde nur, dass Sex nicht zwingend so ein Tabuthema sein sollte. Schon gar nicht unter Freunden oder Freundinnen.

Ich sag’s euch ganz ehrlich, wenn Mr. Clear und ich irgendwann einmal gefühlt 100 Jahre zusammen sind, Kinder haben und es nicht mehr so gut im Bett läuft - weil das offensichtlich normal ist, möchte ich mit meinen Freundinnen darüber reden. Ich will wissen wie sie damit umgehen. Ich will ihnen offen erzählen können, was ich tue und was ich nicht tue. Was ich kenne und was ich nicht kenne. Und das ohne, dass das jemand über mich urteilt, mich schief anschaut oder mich für crazy hält, weil ich einen Vibrator besitze. Einen Vibrator - wohlgemerkt, keinen Sexsklaven. That last time I checked, it’s not that kind of a big deal, aber ich wurde letztens eines Besseren belehrt. Beziehungsweise hat man es zumindest versucht.

 

 

 

Was geht in jemanden vor, der beschließt jungfräulich in die Ehe zu gehen. Wie funktioniert das so lange?

Wie übersteht man als Single lange Durststrecken? (Das hätt’ ich mich vor ein paar Jahren wohl selbst fragen sollen…)

Wieso ist die Chance, dass Frauen über Sex mit ihrem Partner sprechen wesentlich höher als bei Männern?

Werden Filme wie „50 Shades of Grey“ gehyped, weil sie eine sexuelle Welt aufzeigen, die unsere Gesellschaft gerne ausleben möchte und sich nicht traut?

Ihr merkt, ich habe Fragen und die müssen beantwortet werden. Also, werden wir in Zukunft hier auch über das "Tabuthema" Sex sprechen. Ich habe ehrlich gesagt noch keine Ahnung wie ich es angehen werde ohne, dass sich jemand vor den Kopf gestossen fühlt und möglich viele davon profitieren, aber ich werde schon einen Weg finden.

Seid also gewarnt und scheut euch nicht davor mir Vorschläge entgegen zu bringen. Gerne auch per PM oder per Mail an info@clearly.at. Keine Sorge, es bleibt alles unter uns und so lange keine Kinder, Tiere oder Unfreiwillige im Spiel sind, werde ich auch nicht über euch urteilen. 

Mein Shirt unterstreicht übrigens meine passiv aggressive Haltung gegenüber Christian Grey in „50 Shades of Grey“.
Es ist über Amorelie erhältlich und zu meiner Überraschung ein Pyjama.

 

 

Folgt mir gerne auf Instagram & YouTube. Da erzähl ich zwar nicht wirklich etwas über mein Sexleben,
aber dafür viel über den Rest meines Lebens!

FINALLY! BEYONCÉ ZEIGT DIE ZWILLINGE

Hier sind sie also, Rumi und Sir Carter. Beyoncé und Jay - Z's neuer Nachwuchs und die Babies auf dessen Bilder wir alle schon seit gefühlten Ewigkeiten warten. Und sie da: Sie sind entzückend! Zwar nicht weniger und nicht mehr entzückend als alle anderen vier Wochen alten Babies, aber darum geht's hier auch nicht.

 

Sir Carter and Rumi 1 month today.

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Jedenfalls sind sie also wirklich und das schon seit vier Wochen und der Grund warum wir so lange darauf warten mussten, dass wir die beiden sehen dürfen liegt wohl daran, dass es Komplikationen gab. Da hätt' ich als Mutter wohl auch ganz andere Sorgen als meine manischen Fans mit einem Bild ruhig zu stellen.

Nun, ich bin kein Profi und ich weiß nicht wann dieses Foto geschossen wurde, aber die Kleinen erscheinen mir doch ein bisschen klein zu sein. Deswegen vermute ich, dass sie etwas früher geholt wurden ... ähm ... gekommen sind. Aber ich vermute auch nur. Wobei es im Grund auch vollkommen nebensächlich ist. Offensichtlich sind Blue Ivys Geschwister übern Berg.

 

Ein Beitrag geteilt von Beyoncé (@beyonce) am

 

So und jetzt müssen wir wohl auch über die Namen der Zwillinge reden, oder?! Dass die beiden Rumi und Sir Carter heißen, wissen wir ja schon länger. Was sie bedeuten, aber nicht. Rumi kommt aus dem Japanischen und bedeutet: Schönheit, Wasser, Fluss. Das ist aber auch der Name eines berühmten persischen Dichter.

Und Sir Carter ... nun ja ... Sir ist halt der Titel, den man bekommt, wenn man zum Ritter geschlagen wird, die Abkürzung für Salzburger Institution für Raumordnung & Wohnen und jetzt auch der Name von Beyoncés neuem Sohn. Nun, ich urteile nicht. Echt nicht. Damit bin ich schon bei North West eingefahren. Da habe ich anfangs auch laut gelacht und jetzt finde ich den Namen extrem süß.
So ganz verstehen tu ich es aber nicht. Sir Carter ist der Vorname. Heißt das Kind dann Sir Carter Carter? Heißt es dann Sir Carter Knowles Carter? Stellen Sie damit sicher, dass dieser Junge Zeit seines Lebens mit einem würdevollen Titel angesprochen wird? Das wäre natürlich wieder toll. Aber wir werden es wohl nie erfahren.

Am Ende ist es aber auch nebensächlich. Die Kids sind gesund und munter und das ist alles, was zählt.

 

Ein Beitrag geteilt von Beyoncé (@beyonce) am


VLOG #12: DINNER IN THE SKY & VOLLRAUSCH IN DER COCKTAILSCHULE

Kinder der Sonne, ein neuer Vlog ist online und wenn ich ihn mir so anschaue, beginne ich zu verstehen, wieso Leute sich fragen, ob ich eigentlich ganz normal ticke. Aber die Antwort lautet trotzdem „Ja!“, natürlich ticke ich noch ganz normal. Wieso auch nicht? Weil ich etwa in 50 Metern, an der frischen Luft zu Mittag esse? Weil mein Homeboy Maxwell den Barkeeper Kurs macht und Mr.Clear, Cherrelle und ich uns in seinem Abschlußkurs maßlos betrinken oder weil ich in Adiletten zu einem Highclass-Shop-Opening gehe.

Wenn ich es mir lang genug einrede, find ich es auch wirklich normal. Eigentlich ist es das nämlich nicht. Aber gerade deswegen habe ich meine
Kamera gerne mal dabei, um all diese flashigen Momente festzuhalten.
Hier ist also Videoblog Nummer 12. Ich hoffe ihr habt Spaß damit.  

 

Noch was: Ihr müsst übrigens auf HD klicken, damit ihr mich auch ja gestochen scharf seht. Keine Sorge, ich dachte auch, dass das automatisch passiert. Schließlich leben wir in einer Welt in der man im Himmel dinieren kann, an's andere Ende der Welt fliegen kann und Videotelefonie, das normalste der Welt ist. Aber was weiß ich denn schon...

 

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Titelbild: Caro Strasnik

WARUM ES MICH NICHTS ANGEHT, WAS MAN HINTER MEINEM RÜCKEN ÜBER MICH SPRICHT

Ich bin jetzt über 30 Jahre alt und manche Dinge ändern sich nie. Es gibt nach wie vor Rassismus, Frauen sind für viele das schwächere Geschlecht und es wird immer noch gelästert!
Jeder, der von sich behauptet nie über andere Leute zu reden, möge an dieser Stelle aufhören zu lesen und sich stattdessen seinen Heiligenschein abholen. Wir sind eurer nämlich nicht würdig.

Alle andere, stick with me. Wir sitzen im selben Boot, das uns wahrscheinlich früher oder später in die Hölle transportiert. Ich erwische mich ehrlich gesagt leider auch noch dabei wie ich über andere rede und ich bin wirklich nicht stolz darauf. Aber es passiert nun einmal und entwickelt dann so eine Eigendynamik, dass ich mir gar nicht schnell genug auf die Zunge beißen kann. Was allerdings nicht bedeutet, dass ich schlecht über jemanden rede oder gar ein Gerücht verbreite, man tratsch halt einfach. Dabei sollte ich Wichtigeres zu tun haben bzw. sollten wir das alle, aber das ist ja immer so eine Sache.

Letztens war scheinbar ich das Thema in einer Runde. Da wurde über meinen Arsch, meine Daseinsberechtigung als Bloggerin, ein paar meiner Freunde und meine Beziehung gesprochen und all diese Themen dürften nicht zwingend positiv ausgestiegen sein in dieser Konversation. Zumindest, wenn ich der Person glauben darf, die es mir erzählt hat. Die ist übrigens am Nebentisch gesessen und hat sich alles bis zum Schluß angehört, ist dann rüber gegangen, hat sie wissen lassen, dass sie alles gehört hat und dass sie es mir brühwarm erzählen wird. #ThatsMyGirl

 

 

Ich hätte es nur ehrlich gesagt nie wissen wollen. Denn, was die Menschen hinter meinem Rücken über mich sprechen, geht mich rein gar nichts an. Wenn man es ganz genau nimmt. Jeder, darf von mir halten, was er möchte. Wir leben in einem Land in dem man auch fast alles laut sagen darf, wieso also auch nicht, dass man jemanden scheiße findet.  Ich finde ja auch einiges und vor allem einige scheiße, die wissen es meistens aber auch.

So lange es meinen Ruf nicht akut schädigt, meine berufliche Laufbahn beeinflusst oder Drama in meinem Freundes - und Familienkreis verursacht, ist es mir mittlerweile wirklich nicht mehr wichtig, was die Menschen über mich sagen. Ich kann es ja dann doch nicht ändern und wenn ich es versuche bringt es mir auch nicht wirklich etwas außer Kummer und Hirnwixerei wegen Menschen, die mich sowieso nicht mögen. So what's the point?

Deswegen habe ich ja die Familie und die Freunde, die ich habe: Die nehmen mich so wie ich bin - meistens zumindest. Was nicht heißt, das wir nicht ab und an hinter unserem Rücken übereinander sprechen. Das tun wir alle sehr wohl. Jeder weiß es, jeder tut es und es ist irgendwie auch in Ordnung, weil man es sich im Laufe der Zeit sowieso ins Gesicht sagt. Meist nicht sonderlich einfühlsam, aber dafür so, dass es auch wirklich ankommt. Das tut zwar manchmal wahnsinnig weh, aber ist zumindest real.

 

 

Ich schweife schon wieder ab… worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, dass es mir immer mehr am Arsch vorbei geht, was die meisten Menschen von mir denken. Es klingt so wahnsinnig schroff, gell?! Aber ich meine es nicht so. Ich habe einfach gelernt zu filtern, was wichtig ist und ob gewissen Dinge es wirklich wert sind, sich den Kopf zu zerbrechen. Und ich sage euch, die meisten sind es nicht.
Viele Sachen über die wir nachdenken, sind das Ergebnis des luxuriösen Lebens, das wir hier in der ersten Welt führen. Banalitäten, die überhaupt nicht wichtig sind. Warum also drüber nachdenken, ob jemand meinen Arsch zu groß findet oder sich darüber aufregt, dass mein Instagram keinen roten Faden hat, weil ich nicht über jedes Bild den selben langweiligen Filter lege oder der Meinung ist, dass ich meine Beziehung zu sehr zur Schau stelle?!

Haters are gonna hate, potatoes are gonna potate. Das weiß ich übrigens aus sicherer Quelle, denn die lustigen Leute, die sich über mich und mein Dasein echauffiert haben, schauen mir trotzdem gern zu wie meinen ach-so-großen Arsch, in den Stories von meinen ach-so-unordentlichem Instagram von A nach B hetze und ab und zu meinen ach-so-armen Boyfriend mitschleppe.

In diesem Sinne ...

 

 

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Titelbild: Daniel Gottschling

MR. CLEAR SCHREIBT: MEIN LEBEN ALS INSTAGRAM HUSBAND

Gleich vorweg, ich bin nicht auf euer Mitleid angewiesen, aber wenn ihr mich damit überschütten möchtet, tut euch keinen Zwang an, ich hätte es mir verdient. Ich bin nämlich der Freund von Christl Clear. Mein eigentlicher Name ist Markus, aber sie nennen mich auch Mr.Clear oder der Kaiser. Letzteres hab’ ich übrigens am liebsten.

Aber die meisten von euch wissen das ja sowieso. Woher ich das weiß, man sagt es mir ja ständig! Sätze wie „Heeeey, du bist der Freund von Christl Clear, gell?!“ oder „Ich weiß wer du bist, du bist ‚Der Kaiser‘, oder?! Du willst nie in die InstasStories, aber du musst, hahaha!“ sind für mich mittlerweile das normalste der Welt und ich finde es eigentlich immer sehr lustig, wenn das passiert. Auch, wenn ich darauf bestehen muss, dass ich gerne Gastauftritte in ihren Stories und YouTube-Videos machen - meistens zumindestens.

Was ich weniger lustig finde ist, wenn ich hinter der Kamera stehen muss.
Ich liebe meine Freundin ja, sie ist toll und so talentiert, aber manchmal auch wahnsinnig nervig, wenn es um ihre Fotos geht. „Skrupellos“ war das Wort, dass ich letztens zu ihr gesagt habe, als sie bei 36 Grad im Schatten unbedingt Fotos machen wollte. Das Kleid sei neu. Mir wäre nicht einmal aufgefallen, dass es neu ist, dafür gibt es mittlerweile zu viele davon in unserer Wohnung und ich habe den Überblick schon längst verloren. Außerdem war ich damit beschäftigt keinen Hitzeschlag, Sonnenbrand oder Nervenzusammenbruch zu bekommen.

 

 

Denn, wenn Christl Clear Fotos machen möchte, kann das dauern. Das weiß ich mittlerweile. Ich weiß auch, dass ich nicht wirklich gewinnen kann und eigentlich die Arschkarte gezogen habe.

Einmal sind die Schuhe abgeschnitten, dann ist der Bauch nicht eingezogen, dann steht sie im Schatten, ich schaue böse oder ich schnaufe zu laut. Letzteres deutet sie gerne einmal als Zeichen dafür, dass ich es nicht mehr packe. Womit sie auch recht hat.

 

 

Aber es ist ihr egal. So gehe ich in die Knie, steige auf Gerüste drauf, riskiere Diskussionen, bin Lichtmodell wie auf diesem Shot damals in Barcelona nachdem wir zwei Stunde geschlafen und gefühlt 10 Liter Bier getrunken haben und muss mir obendrein manchmal sagen lassen, dass ich ein Stinkstiefel bin, weil ich nicht „Happy“ von Pharrell Williams singe während ich all diese Dinge mache.

Jetzt wo ich so drüber nachdenke, bin ich ja eigentlich eine Instagram-Husband mit Benefits. Ich mach ja die Stories auch mit. Kennt ihr die Paare, die sehr darauf bedacht sind ihre Beziehung aus den Social Medias raus zu halten?! Wir sind fix keines davon. Im Gegenteil. Wer uns beiden folgt, ist quasi Teil unserer Beziehung. In guten wie in schlechten Zeiten. Manchmal filmt sie mich nämlich auch nach einem Streit und ich erfahre es erst, wenn mir Follower schreiben, dass ich mich nicht rein steigern soll - womit sie meistens auch recht haben könnten. Frei nach dem Motto „Ganz oder gar nicht!“ Und ob ihr es glaubt oder nicht, das ist auf meinen Mist gewachsen. Wären wir nicht damals in Italien auf Urlaub gewesen und hätte ich da nicht jede Minute mitgesnappt (ja damals war Snapchat noch ein Thema!) und ihr das snappen beigebracht, wäre wahrscheinlich alles ganz anders gekommen. Da bin ich schon ein bisschen stolz drauf, um ehrlich zu sein. Das bin ich auf sie übrigens auch.

 

 

Weil, so viel ich auch jammere, und mich hier auskotze, so toll ist es auch meistens. Ich rutsch da nämlich jetzt auch schon ein bisschen rein und merke wie ich auch nicht mehr so abgeneigt bin, wenn jemand ein Foto von meinem Outfit machen möchte, uns auf der Strasse anspricht oder ich immer öfter irgendwo hin eingeladen werde. Ich bekomm auch etwas vom Pseudo-Blogger-Fame ab und muss halt in Form von fotografischen Leistungen dafür zahlen.

Würde sie nicht das tun, was sie tut. Hätte sie mir vielleicht nicht den Traum von meiner ganz eigenen handgemachten Falco-Jacke erfüllen können. Wer weiß, vielleicht hätte sie die Ladies von soniush.de nie kennengelernt und sie dazu überredet die Jacke in Raketengeschwindigkeit für mich zu anzufertigen. Na gut daran will ich gar nicht denken und darum geht es auch eigentlich gar nicht.

Viel wichtiger ist, dass meine Freundin vor Jahren als Assistentin der Chefredaktion für € 800,– einen 60 Stunden-Job gemacht hat und sich so hoch gearbeitet hat, dass sie eigentlich viel stolzer auf sich sein könnte. Aber sie ist wohl damit beschäftigt mich emotional zu quälen in dem sie mich Fotos von ihr machen lässt, die sie ja dann doch nicht postet, weil die Füsse abgeschnitten sind (wer braucht überhaupt Füsse auf dem Foto?!), sie im Schatten steht oder ihr Bauch zu dick ausschaut.

Scherz!
Was ist eigentlich sagen möchte ist, dass ich meinen Nebenjob als Instagram-Husband genau so scheiße finde, wie ich ihn mag. Aber jetzt wisst ihr immerhin auch wieso meine rechte Augenbraue und mein Lid zum Zucken beginnen, wenn der Satz „Hey Schatz, kannst du da ein Foto von mir machen!?“ fällt. Es bleibt nämlich nicht bei dem einen!

 

 

Noch einmal zum Mitschreiben oder nachbestellen: Meine Jacke ist von soniush.de. Das war die einzige Info, die Christiana mir gegeben hat. Weil sie ein Geschenk war, darf ich nicht wissen was sie gekostet hat. Was ich schon weiß ist, dass die euch per Hand fast alles auf eine Jacke malen - auch Falco, geilerweise.
Für’s Protokoll: Ich habe nicht vor die Jacke her zu borgen oder auszuziehen, sollte es endlich wieder kühl genug sein, um sie zu rocken. Auch nicht an meine Blogger-Freundin.
She tried it, aber sie wird wohl ihre eigene bestellen müssen, mit Beyoncé oder einer der anderen Göttinnen, die sie anbetet.

 

 

 

 

 

 

Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut! Küss die Hand und danke für’s Lesen. Ihr könnt mir gerne auf Instagram folgen. Da heiß ich @mar_k_us. Manch einer behauptet wir sind im Doppelpack noch viel lustiger. Das kann ich nicht einschätzen, ihr aber schon. Die Christl heißt übrigens @iamchristlclear und steht kurz davor die 10000 Marke zu knacken. Verbreitet also die Nachricht und folgt uns ruhig!

VLOG #11: "HOLY S**T! ICH WAR SKYDIVING"

… und das schon vor einem Monat! Ich geb’s zu, ich war ein bisschen hinter her mit meinen Videos. Aber der Stressfaktor in den vergangenen Wochen war mir nicht mehr egal.

Nun, ich will gar nicht jammern. Darüber haben wir ja schon letzte Woche gesprochen … Ganz im Gegenteil, ich habe in letzter Zeit die geilsten Sachen erlebt, gesehen, gemacht und gegessen. War wahnsinnig viel unterwegs und habe aber auch wahnsinnig wenig geschlafen.
Das ist es mir auf jeden Fall wert, nur musste mein Vlogger-Dasein etwas darunter leiden. But it’s all good and I’m back on track.

Diese Woche zeige ich rückblickend was alles abgegangen ist nachdem wir aus dem Urlaub zurück gekommen sind.
Ich war in München bei meinen Freunden Nancy, Peter und Bruno Mars, war Indoor-Skydiving im Wiener Prater, habe auf einem Floß zu Abend gegessen und Mr.Clear und ich haben unseren Jahrestag eher unkonventionell, mit vielen anderen Menschen und vielen Brillen verbracht.

Und in diesem Sinne, please forgive me und viel Spaß mit Vlog #11!

 

https://youtu.be/KDcjBOO8tMU

 

 

Ihr braucht übrigens bei mir nicht schüchtern sein, ich fühle mich nicht gestalked, wenn ihr meinen Channel abonniert. Echt nicht! Klickt einfach den roten Button an und ihr verpasst nie wieder eines meiner Videos.

Titelbild: Phillip Lipiarski (the good life crew)

DON'T CRY ME A RIVER: WARUM WIR ALLE WENIGER RAUNZEN SOLLTEN

Für all jene unter euch, die dem österreichischem (Ur-)Jargon nicht mächtig sind, gleich vorweg:
„Raunzen“ bedeutet jammern, klagen, nörgeln… quasi chronisch unzufrieden sein.
Etwas worin der Österreicher bekanntlich Weltmeister ist. Immerhin, wenn's denn sonst nicht so klappt mit den Meisterschaftstiteln.

Eine wahnsinnig nervige Angewohnheit, die ich mittlerweile selbst auch adaptiert habe. Aus welchem Grund auch immer. Denn eigentlich gibt es keinen. Aber irgendwie kommt mir manchmal etwas Negatives viel leichter über die Lippen als etwas Positives und das muss ich mir ganz dringend abgewöhnen. Es bringt ja nichts - außer Falten und schlechte Energie, wieso also damit um sich werfen.

Der heutige Tag ist ein gutes Beispiel: Es ist nämlich Montag und da ist ja bei uns in der ersten Welt bekanntlich alles besonders schlimm. Da ist aufwachen scheiße, bei so einem schönen Wetter arbeiten zu müssen ist auch scheiße und überhaupt ist alles scheiße, wenn man sich ganz fest reinsteigert und wenn ich ein paar Menschen glauben darf, die auf meinem Instagram- oder Facebook-Feed aufpoppen.

 

 

In Wahrheit ist aber alles nur halb so schlimm. Schließlich leben wir in einer sehr privilegierten Welt in der fast alles möglich ist und das scheinen wir ab und an zu vergessen und das obwohl uns die Nachrichten regelmäßig daran erinnern. Nun, ich weiß schon, es ist ein bisschen hart unsere Welt mit einer anderen zu vergleichen in denen Bombenangriffe, Patriarchat, Hunger und Armut zum alltäglichen Gesellschaftsbild gehören, aber wenn man es runter bricht, sitzen wir alle auf dem selben Planeten, aber haben nicht die selben Möglichkeiten.

Solltet ihr diesen Text lesen können, geht es euch besser als vielen anderen Menschen da draußen, ihr könnt nämlich lesen, habt ein elektronisches Gerät, einen Internetzugang und Hände mit denen ihr alles bedienen könnt. Welch guter Zeitpunkt, um ein bisschen runter vom Gas zu treten und umzudenken.

Wer seinen Beruf nicht mag, muss ihn nicht machen. Wir leben in Europa. Im „gut situierten“ Teil von Europa, um genau zu sein. Hier schmeißen Bankangestellte ihren Job hin, um Yoga-Studios zu eröffnen, fertig ausgebildetet Ärzte, schmeißen alles hin, um Schauspieler zu werden. Redakteurinnen geben ihre gemütlichen Arbeitsstellen auf, um eine Weltreise zu machen, Anwälte verzichten auf hohe Honorare und werden Flüchtlingsbeauftragte, Kellner werden Lokalbesitzer, Langzeitfreundinnen werden freiwillig selbstbewusste Singlefrauen und Blogger und Influencer sind aus der Medienwelt nicht mehr wegzudenken.
Ich meine wir leben in einem Land, in dem ein 30jähriger Typ einer konservativen Partei den Arsch retten wird. In unserer Welt ist also alles möglich und daran sollten wir uns regelmäßig erinnern.

Und die berufliche Laufbahn ist nur eines von vielen Dingen, die wir beeinflußen können. Niemand sollte aus Bequemlichkeit, Unsicherheit oder weil es die Gesellschaft verlangt in einer Situation sein, die ihn nicht glücklich macht. Ich bin sogar der Meinung, dass die Welt ein besserer Ort wäre, wenn wir alle öfter Dinge machen, die vielleicht etwas unkonventionell sind, aber uns glücklich machen. Wenn das also bedeutet, dass wir immer weniger darauf hören, was Leute sagen und denken, die sich noch nie aus ihrem Hamsterrad rausgetraut haben, dann soll dem so sein. Unter uns: Diese Menschen haben in meiner Welt sowieso nichts mehr zu melden.

 


Raunzen, jammern, herum heulen oder sich in Unzufriedenheit suhlen wird rein gar nichts an der Situation ändern. Eventuell wird man früher oder später einen Realitycheck bekommen, der besonders weh tut. Aber das war’s auch schon.

Also sparen wir uns unsere Energie auf, raunzen ein bisschen weniger und tun dafür mehr für unsere Glückseligkeit.

Aber bitte schiebt jetzt bloß keine Kamikaze-Aktionen. In der Ruhe liegt die Kraft und Beyoncé wurde auch nicht an einem Tag erschaffen. Plant alles, was ihr planen könnt und plant auch die Sachen ein, die ihr nicht einplanen könnt.

Ihr werdet sehen, es wird hart, aber es wird toll. Und ihr werdet so stolz auf euch sein und wenn ihr hinfallt, denkt immer dran Michael Jordan ist aus seinem Highschool-Basketball-Team ausgeschlossen worden, Tina Turner wurde davor gewarnt Ike zu verlassen, weil man dachte sie käme ohne ihn nicht klar. Steve Jobs wurde aus der Firma geworfen, die er gegründet hat und Oprah hat zwei Mal ihren Job verloren, weil man sie für nicht passend für die Medienwelt hielt. They all gave zero fucks, you should to!

Also datet bitte die Person, die Jahre jünger ist als ihr - vorausgesetzt sie ist volljährig. Wechselt noch mal das Studium, wenn ihr es schon seit vielen Semestern hasst, schickt die Typin oder den Typen scheißen, der euch schlecht behandelt, startet das Projekt von dem ihr schon Ewigkeiten redet und trennt euch von den Freunden, die euch nur runterziehen, weil sie chronisch unzufrieden sind und es nicht alleine sein wollen. Wir sind Teil der freien Welt und können (fast) alles tun und lassen, was wir wollen. Wenn wir das nutzen würden, wären wir alle zufriedener und würden weitaus weniger raunzen.

 

 

  

 

P.S.: Ich war übrigens die Queen of Raunzerei. Manchmal bin ich es immer noch, aber ich versuche es wirklich einzuschränken. Ich habe nämlich keine Lust die Bitch von all den beschissenen Dingen zu sein, die mir passiert sind. Dafür gibt es viel zu viel Gutes in meinem Leben über das ich mich freuen kann. Sieht man übrigens alles auf Instagram und auf meinem YouTube-Channel.

Titelbild: Nicky Webb Photography für pio

STROM: DIE MIZGEBONEZ BRINGEN 360 GRAD VIDEO RAUS

Am besten wir gehen gar nicht darauf ein, dass wir gefühlte Ewigkeiten auf das neue Video von den Mizgebonez warten mussten und freuen uns lieber darüber, dass es endlich da ist! Gut Ding braucht ja bekanntlich Weile.

Aber jetzt ist es endlich da! Das Video zu „Strom“! Wobei der Ausdruck „Video“ schon wieder fast eine Untertreibung ist. In Wahrheit ist es nämlich ein 360Grad-Video, das man mit dem blossen Auge oder der VR-Brille schauen kann.

Keine Sorge, wenn ihr nicht wisst, wofür das „360Grad“ in „360Grad-Video“ steht, I’ve been there. Ich wusste es auch nicht, musste es googlen und bin immer noch fasziniert, was man heutzutage alles machen kann. Jedenfalls kann man den Clip aus den verschiedensten Perspektiven schauen. Links oben ist ein Cursor, den man mit der Maus bedienen kann um das Video quasi in alle Richtungen schauen kann.

Versteht ihr wie ich es meine? Wahrscheinlich nicht, ich musste es auch erst sehen und ausprobieren, um es zu checken. Soooo, here you go.

Viel Spaß in den drei Welten der Mizgebonez. Die 90er-Jahre-Kinderzimmer-Szene lieb ich übrigens am meisten. Da werden Kindheitserinnerungen wach!

 

https://youtu.be/N7gbFXpDCZ4

 

Abgesehen davon, dass die MZGBZ meine Freunde sind, liegt mir dieser Videorelease besonders am Herzen. Nicht nur weil ich beim Dreh mitarbeiten durfte, dabei wahnsinnig viel gelernt habe, viel Spaß mit Sonia von TATENDRANG, Thomas Brunner, Gernot Schaffler, Michael DobJan JancikKA ENJozzy FightNina PetersCoco Costa , Wolfgang TragseilerStella ButzFerdi Gschupfter KoestlerAdrian HutleDave ÖsterreicherValentin KaPunktDreista MizgebonezWeiza Weizone MizgebonezShab MizgebonezDenise TeipelValerie Anna MariaMaria MonchevaOlga FedoseevaCherrellone Mizgebonez hatte! Sondern auch, weil ich wirklich stolz auf die Band bin, die mit wenig Budget und viel Stress trotzdem so ein tolles Video geschaffen haben.

 

Das Album der Mizgebonez heißt übrigens "Inserat" und ist immer noch überall dort erhältlich wo es gute Musik gibt!

Titelbild: (c) Tomorrow Unlimited Ferdi Gschupfter Koestler 

HALTET DIE WELT AN: TLC SIND ZURÜCK!

Kinder der 90er, Freunde der guten Blackmusic unser Traum wird wahr: TLC sind zurück! Und ihr Comeback scheint auch gar nicht peinlich zu sein. Das ist ja auch nicht selbstverständlich im heutigen Musikbusiness. Aber anstatt halbnackt durch die Gegend zu tanzen und uns mit einem semi-guten Electrobeat zu nerven, haben TLC sich für den coolen Weg entschieden.

„Way Back“ heißt der Summerjam auf dem auch Snoop Dogg einen Gastauftritt hat. Ein smoother Song mit eventuellem Hitpotenzial, in dem es sich um die guten alten Zeiten dreht. Das tut der Track mit seinem Beat auch.

Die Ladies selbst sehen aus als hätten wir noch das Jahr 2000 und als wären sie vom Altern befreit. Aber seht selbst:

 

https://youtu.be/ibR0rYNMJpI

 

Gott sei Dank haben Tionne "T-Boz" Watkins und Rozonda "Chilli" Thomas gar nicht erst versucht Lisa „Left Eye“ Lopez, die 2002 bei einem tragischen Autounfall um’s Leben gekommen ist, zu ersetzen. Das wäre außer peinlich, nur peinlich und respektlos gewesen.
Stattdessen haben die beiden Sängerinnen, die mittlerweile jenseits der 40 und Mütter sind, sich dazu entschieden ihre Album mit der Hilfe von Crowdfounding zu organisieren und es hat funktioniert. Stolze 430.000 Dollar sind zusammen gekommen für die neue Platte, die „TLC“ heißen wird und auf der nicht nur neues Material, sondern auch Remixes von alten Hits wie „No Scrubs“,“Creep”, “Unpretty”, “Baby-Baby-Baby” und “Diggin’ on You” zu hören sein werden.

 

https://youtu.be/LlZydtG3xqI

 

Wozu man von diesen Songs noch einmal neue Versionen braucht, ist mir schleierhaft. Sie sind ja an Perfektion nur schwer zu übertreffen. Aber okay, mich fragt ja mal wieder keiner.

„TLC“ erscheint am 30. Juni 2017 und es wird das letzte Album der Band sein. Dann ist ja eigentlich Ehrensache es zu kaufen, oder...?

 

 


MEIN TRIP ZUM LIGHTHOUSE FESTIVAL MIT ZALANDO

Eine ganze Woche ist vergangen seitdem ich wieder vom Lighthouse Festival zurück bin und ich bin immer noch nicht ganz drüber hinweg. Wie denn auch? Dieses Festival von dem ich mir erwartet habe, dass es mich zu Tode nerven wird, hat mich mit seiner Geilheit komplett übermannt - und Zalando hat mit der Lounge, den stylischen Festival-Looks und der eigens für uns angemieteten Villa dann noch eines drauf gesetzt.

 

 

 

Gleich vorweg: Ich verstehe, dass ihr etwas verwirrt seid, weil ich jetzt hier als Blackmusic-Fanatikerin eine Lobeshymne auf ein Elektrofestival singe. Aber wer schon einmal da war, der versteht mich. Denn alles (Gute), was ihr jemals über das Lighthouse Festival in Porec gehört habt, stimmt.

Ich bin der lebende Beweis dafür, dass man kein Electro-Fan sein muss, um dort Spaß zu haben. Die Kombination aus Meer, Party, coolen Menschen und Wald lassen einfach keinen schlechten Vibe zu. Auch nicht unter den Wienern. Von denen es übrigens massenhaft in Porec gibt während der Festival Season.

 

 

Es gab wirklich eine Pizza-Party und man konnte wirklich Yoga beim Sonnenuntergang machen. Und ja, die geheime Party im Wald hat’s auch gegeben, genau so wie eine Beachparty, die schon untertags losgegangen ist und am Mythos über den atemberaubenden Sonnenuntergang ist auch etwas dran. Der ist nämlich unpackbar, um es untertrieben auszudrücken.

 

 

Ihr müsst verstehen beim LHF herrscht ein Vibe, den ich so noch nicht kannte, weil ich ja bisher - wie im letzten Post schon gestanden, nur am Donausinselfest war. So entspannt, easy going, aber gleichzeitig ausgelassen. Da waren wir Blogger uns schnell einig.

Wir acht haben uns übrigens extrem gut verstanden. Für all jene, die Wetten abgeschlossen haben, wer sich mit wem zerkracht und wie lange es dauert.  Sorry! It never happened! So lange wir etwas zu essen hatte und jemand unsere Girlssquad-Fotos beim Sonnenuntergang gemacht hat, war alles super zwischen Laura & Deea von Les Factory Femmes, Sonja von Fashiontweed, Raffael von Lionheaded, Ilja von Wayofjay, Hank von Hank Ge, Anna von Poschstyle und mir. Für den Fall, dass sich Hangryness, ihr wisst schon, das schlechte Stimmung wegen Hunger, Müdigkeit oder Reizüberflutung breit gemacht hat, konnten wir immer noch in der Villa mit dem wohl süßesten Pool der Welt chillen.

 

 

Und dann ist da noch die Sache mit den Festival-Looks. Ich sage es euch, die Menschen beim Lighthouse Festival meinen es ernst mit ihren Outfits. Man könnte es rein theoretisch auch Croa-chella nennen. (Achtung, Wortwitz!) Weil Kroatien - Cro und Coachella - Croachella?! Ihr dürft ruhig lachen… der ist lustig aber leider nicht aus meinem Gehirn entsprungen …

Ich schweife ab: Was ich eigentlich sagen wollte ist, dass ein paar der Besucher vom Lighthouse Festival stylingtechnisch nichts dem Zufall überlassen haben. Man konnte sich vor lauter Netz-Tops, Metallic-Hosen, Bauchtaschen und Kopfschmuck gar nicht retten. Gott sei Dank. Ich bin ein bisschen inspiriert nach Hause gefahren.

 

 

So ein Festival ist nämlich für viele ein Freifahrtsschein Sachen zu tragen, die man im „echten“ Leben eher selten bis gar nicht trägt. Zumindest war das bei mir so. Oder kennt ihr jemanden, der Montags barfuss mit zwei Dutts, einem blauen Lippenstift und einer Kopfkette ins Büro geht?

 

 

Das Foto ist übrigens in der Zalando-Lounge entstanden, gleich gegenüber der Slushy-Maschine, irgendwo zwischen den Fransenvorhängen, den crazy Spiegeln und überdimensionalen Hängematten, in der bis zu 4 Leute (ich habe es mit meinen eigenen Augen gesehen) chillen konnten, um dem Meer und der elektronischen Musik zu lauschen. Außerdem gab’s dort den besten Wlan-Empfang am ganzen Gelände. Sehr praktisch, für Menschen, wie mich, die sich um zwei Uhr nachts einbilden neue Vans, einen Rock und eine neue Sonnenbrille zu brauchen.

 

Alles in allem, bin ich immer noch schwer gehyped von meinem Lighthouse Festival Erlebnis. Wenn ich noch einmal mit einem Haufen fast-fremder Menschen ein langes Wochenende auf einem Festival in Kroatien verbringen soll, dann bitte nur in Kombination von Zalando, Heroes & Heroines und der Blogger-Partie.

Deshalb gibt es zum Blogeintrag auch ein Video! Quasi, der Beweis dafür, dass ich kein bisschen übertrieben habe, blauer Lippenstift irgendwie Sinn macht und wieso wir 16 statt 6 Stunden nach Porec gefahren sind.

 

 

 

What I'm wearing

Look #1:
Glitzerkleid von Jourdan Dunn für Missguided
Denimweste von Un Jeans
Sneakers von Vans
Bauchtasche von MiPac
(alles über Zalando)
Uhr von Swatch "Skin"
Sonnenbrille von Ray-Ban

Look #2
Kleid von Free People
Schuhe von Fenty Puma
Sonnenbrille von Ray-Ban
(alles über Zalando)
Lippenstift "Rock Steady" von Urban Decay

Look #3
Wickelkleid von Topshop 
Sonnenbrille von Ray-Ban
(beides über Zalando)

Kopfschmuck von H&M
Uhr von Swatch
Lippenstift "Heroine" von Urban Decay

Look #4
Badeanzug von Moschino
Latzhose von Superdry
(beides über Zalando)

Sonnenbrille No Name aus Thailand
Ohrringe von H&M

Look #5 (nur im Video) zu sehen:

Rock von Mint & Berry 
Weste von Un Jeans
(beide über Zalando)
Bustier von H&M
Adiletten (customized) von Adidas
Bauchtasche von MiPac

Und bevor dieser Blogeintrag zu Ende ist, möchte ich mich unbedingt bei Zalando für diese Erfahrung und diese tollen Tage bedanken. Das gilt natürlich auch für die Heldengang und alle die coolen Influencer mit denen es (fast) Spaß gemacht hat 16 Stunden im Bus zu verbringen. 

Bilder: Daniel Gottschling & Sonja Petrkowsky (Fashiontweed)

... VOM NEUEN URBAN DECAY WEBSHOP, DER PERFEKTEN LIPPENSTIFTFARBE UND MEINEN NIPPEL

Mutter Natur ist immer noch die beste Designerin. Zumindest wenn man den Forschungsergebnissen gewissener Wissenschaftler glauben darf, die offensichtlich nichts besseres zu tun haben als zu erforschen was die perfekte Lippenstiftfarbe für uns Frauen ist. Es ist übrigens die eurer Nippel.

Jap und jetzt wo wir alle nachgeschaut und diesen Schwachsinn verarbeitet haben, können wir darüber reden welcher Ton wirklich gut passt.

 

 

No Tell Motel! So heißt er, der perfekte rote Lippenstift von Urban Decay, den ich dummerweise im Bus auf dem Weg von München nach Hause verloren habe. Also musste schnell ein neuer her. Blöd nur, dass ich nicht die einzige bin, die diesen Lippenstift liebt. Das erklärt natürlich auch wieso er ausverkauft war.
Allerdings war ich noch nie so froh darüber, dass etwas ausverkauft war, so bin ich nämlich d’rauf gekommen, dass es einen Urban Decay Onlineshop gibt.

 

 

Ihr habt alle richtig gelesen, es gibt einen Urban Decay Onlineshop. Und wie das nun einmal so ist mit dem onlineshoppen, habe ich nicht nur den einen Lippenstift gekauft. Sondern auch eine Foundation, eine BB-Creme, noch einen Lippenstift inklusive Lipliner (noch nie verwendet, but never change a winning team, right!?), die Jean-Michel Basquiat - Eyeshadow-Palette, eine Blush-Palette (inklusive Highlighter) und zwei liquid Lipsticks (weil einer ist nicht genug) Und ich bereue gar nichts… die Kreditkartenabrechnung kommt ja auch erst in einem Monat.

Ich war sogar so in Fahrt, dass ich mit Urban Decay einen kleinen Deal mit euch ausgehandelt habe: Bis zum 30. Juni bekommt ihr mit dem Code „UDChristlclear“ 10% auf euren gesamten Einkauf!
Zugegebenermaßen, es ist nicht die Welt, aber glaubt mir, wenn man eine Foundation, eine BB-Creme, einen Lippenstift inklusive Lipliner, die Jean-Michel Basquiat - Eyeshadow-Palette, eine Blush-Palette und zwei liquid Lipsticks kauft, wirken 10% so viel wie die 90%.
Ganz abgesehen davon, dass man einem geschenkten Gaul sowieso nicht ins Maul schaut, sondern sich einfach online mit massenhaft Urban Decay Produkten eindeckt.

Hier geht’s zum Onlineshop und zu den Fotos von den Produkten zu meiner Urban Decay Shopping Eskapade!

 

 

 

 

 

 

 

Shirt: Monki,
Lippenstift: No Tell Motel, Urban Decay

Ihr braucht übrigens bei mir nicht schüchtern sein, ich fühle mich nicht gestalked, wenn ihr meinen YouTube-Channel  oder meinen Instagram-Account abonniert. Echt nicht! Klickt einfach den roten Button an und ihr verpasst nie wieder eines meiner Videos.

LIP REDUCTON: MAN KANN SICH JETZT DIE LIPPEN VERKLEINERN LASSEN

Wir feiern das Jahr 2017 und der Mensch scheint immer noch der dümmste aller Erdbewohner zu sein. Nicht nur, dass wir Kriege führen und die Welt langsam aber sicher zu Grund richten. Wir machen nicht einmal vor uns selbst Halt.

Aber der Bullshit, der jetzt aus Asien zu uns nach Europa schwappt, hat ein neues Level an Wahnsinn erreicht und nennt sich Lippenreduktion.
Ja! Ohne Witz, in Asien gehört es gerade zum guten Ton sich die Lippen verkleinern zu lassen. Und was hier so widerlich klingt, sieht genau so widerlich aus.

 

 

Es dauert circa 15 bis 30 Minuten den Schnitt zwischen Lippenrot und Mundschleimhaut zu setzen, die Lippe nach innen zu ziehen und sie so schmaler zu machen.
Der Eingriff funktioniert sowohl mit der Ober- als auch mit der Unterlippe und soll gar nicht so schmerzhaft sein, wie es aussieht. Das kann man jetzt glauben oder nicht. Ich tu’s jedenfalls nicht. Auch, wenn der Zauber nach 15 bis 30 Minuten vorbei sein soll.

Nach einer Woche in der man sich nicht anstrengen und keine harten Sachen essen darf, werden die Nähte entweder gezogen oder lösen sich selbst auf. Dann muss die ganze Sache nur noch abschwellen und dann hat man angeblich auch schon seine „Traumlippen“…

 

 

Okay, I get it! Jede Kultur hat seine eigenen Schönheitsideale. In Wahrheit macht es keinen Unterschied, ob man sich die Lippen verkleinern oder vergrößern lässt. Nähte in den Lippen sehen einfach schlimmer aus, als Stiche, um sie zu vergrößern.
Aber im Grunde ist beides gleich scheiße. Denn es ist ein weiterer Beweis dafür, dass unsere Gesellschaft sich von irgendwelchen Trendscouts da draußen einreden lässt, was schön ist und was nicht.

Es steht mir nicht zu jemanden zu sagen, was er zu tun oder zu lassen hat oder darüber zu urteilen was jemand mit seinem Körper macht. Aber vielleicht sollten wir öfter versuchen umzudenken, als umzuoperieren.
Und das kommt von jemanden, der seit Jahren mit dem Gedanken spielt sich den Busen straffen zu lassen, um nie wieder einen BH tragen zu müssen…

 

 

 

Ihr braucht übrigens bei mir nicht schüchtern sein, ich fühle mich nicht gestalked, wenn ihr meinen YouTube-Channel  oder meinen Instagram-Account abonniert. Echt nicht! Klickt einfach den roten Button an und ihr verpasst nie wieder eines meiner Videos.